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Dr. med. Gerhard Remhof
- Hausarztpraxis -
Zulassung zu allen Krankenkassen

Sprechzeiten nach Terminvereinbarung

Montag bis Freitag
8–11 Uhr und 15–18 Uhr
außer Mittwoch nachmittags

Hausbesuche bitte bis 9 Uhr anmelden

PFINGSTFERIEN

Wir machen Urlaub

 vom 20. Mai bis 12. Juni 2016

Die Vertretung in dieser Zeit übernehmen die Hausärzte in Wolfach und Oberwolfach

 

 

PATIENTENVERFÜGUNG ERSTELLEN

Jedem volljährigen Patienten bleibt es grundsätzlich selbst überlassen, in medizinische Maßnahmen einzuwilligen, sie zu begrenzen oder sie auch vollständig abzulehnen.

Eine Patientenverfügung (auch Patiententestament genannt) ist eine schriftlich abgefasste Willenserklärung, die sicherstellt, dass im Fall einer späteren Einwilligungsunfähigkeit auch bei einer aussichtslosen Erkrankung das Recht auf Selbstbestimmung gewahrt bleibt.

Die Einwilligung in bestimmte ärztliche Maßnahmen oder auch die Ablehnung und Verweigerung einer Behandlung am Lebensende kann somit in einer Patientenverfügung im voraus für spätere Zeiten festgelegt werden.

Wie eine Patientenverfügung beschaffen sein muss, wurde 2009 in einem neuen Gesetz geregelt.

Das Gesetz hat dabei keinen Anspruch der Patienten auf eine ärztliche Beratung vorgesehen; es besteht aber auch keine Verpflichtung, sich von einem Arzt oder Anwalt beraten zu lassen.

Eine Beratung, insbesondere durch den Hausarzt,  wird jedoch von allen Fachleuten unbedingt empfohlen.

Die Kosten für die ärztliche Beratung werden allerdings nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Damit eine  Patientenverfügung Gültigkeit erlangt, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein: die Verfügung muss schriftlich abgefasst sein, der Verfasser muss volljährig sein und es muss Einsichtsfähigkeit bestehen. Grundsätzlich ist es hierbei vorteilhaft, wenn die Einwilligungsfähigkeit ärztlich oder auch notariell festgestellt und attestiert wird. Die Abfassung selbst kann formlos erfolgen. Ein Widerruf ist jederzeit ebenfalls formlos möglich.

Mittlerweile gibt es unzählige verschiedene Muster von Vorlagen, was insgesamt eine große Verunsicherung bedeutet. Daher bekommen wir auch sehr häufig Anfragen zur Abfassung einer Patientenverfügung.

 

Weitere Einzelheiten zu diesem Komplex finden Sie auch auf dieser speziellen Seite der Landesärztekammer Baden-Württemberg:

 

http://www.aerztekammer-bw.de/20buerger/70patientenverfuegung/index.html

 

Grundsätzlich ist es möglich, nach dieser Vorlage die Patientenverfügung selbst auszuarbeiten.

Wenn Sie jedoch eine Hilfestellung wünschen, sprechen Sie uns bitte an.

Sie können gern die komplette Abfassung der Patientenverfügung bei uns durchführen lassen.

SICHERHEIT BEI ZECKENSTICHEN

Zecken können durch ihren Stich gefährliche Krankheiten verursachen.

Dabei muss man bei uns und unseren Nachbarländern im wesentlichen mit zwei unterschiedlichen Krankheitserregern rechnen, die von Zecken übertragen werden:

  • Die Lyme-Borreliose kommt flächendeckend vor und wird durch Bakterien verursacht. Im Bodenseeraum sind stellenweise über 50% der Zecken damit infiziert. Eine Schutzimpfung gibt es nicht. Wenn eine Infektion rechtzeitig erkannt wird, ist eine Behandlung mit Antibiotika gut möglich, und Folgeschäden sind dann nicht zu erwarten.

Bildquelle: Novartis Behring

  • Die FSME (Frühsommer-Meningo-Encephalitis) wird durch ein Virus hervorgerufen. Eine ursächliche Behandlung ist bislang nicht möglich. Infektionen treten in fast allen Landesteilen von Baden-Württemberg auf.Der Ortenaukreis und die benachbarten Landkreise gelten sogar als Hochrisikogebiete. Für ganz Baden-Württemberg gibt es daher eine offizielle Impfempfehlung vom Landesgesundheitsamt in Stuttgart und vom Robert-Koch-Institut in Berlin.Diese Schutzimpfung wird daher auch in ganz Baden-Württemberg von allen Krankenkassen übernommen. Die Impfung ist sehr gut verträglich und bietet eine sehr große Sicherheit vor einer Infektion mit dem gefürchteten Virus und den möglichen schweren Komplikationen bei einer Erkrankung. Zur Grundimmunisierung gibt es zwei Impfungen im Abstand von vier Wochen, eine dritte Impfung ist dann nach 9 bis 12 Monaten erforderlich. Auffrischimpfungen sind bei Kindern und Erwachsenen bis zum 50. Lebensjahr nur noch alle 5 Jahre erforderlich. Ab einem Lebensalter über 50 Jahre sind Auffrischimpfungen allerdings alle 3 Jahre fällig. Die Schutzimpfungen können zu jeder Jahreszeit durchgeführt werden.

 

ALLES ÜBER IMPFUNGEN

In Deutschland gibt es keine Impfpflicht.
Es gibt jedoch eine Reihe von Impfungen, die von besonderer Bedeutung für die Gesundheit der Gesamtbevölkerung und für den Schutz jedes Einzelnen sind, so dass sie von den Gesundheitsbehörden öffentlich emfohlen werden.

Die STIKO, die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut, hat die Bedeutung von Impfungen prägnant zusammengefasst:

„Impfungen gehören zu den wiksamsten und wichtigsten präventiven Maßnahmen auf dem Gebiet der Medizin.“

Die Ärzte in Deutschland haben dabei die wichtige Aufgabe, für einen ausreichenden Impfschutz aller von ihnen betreuten Menschen zu sorgen.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat alles Wissenswerte und viele interessante Einzelheiten zum Thema Impfen auf diesen speziellen Internetseiten  zusammengestellt:

www.impfen-info.de

www.kindergesundheit-info.de/fuer-eltern/impfungen

 

Weitere ausführliche Informationen gibt es auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts

www.rki.de/impfen


Für Reiseimpfungen bieten diese Seiten spezielle Informationen:

www.gesundes-reisen.de

www.crm.de